Wintertraining: Mensch vs. Maschine

08. März 2026

Die kalte Jahreszeit nähert sich dem Ende und somit auch die schweißtreibenden Trainingseinheiten auf unseren Ruderergometern. Einige Mitglieder haben sich über die Wintermonate fleißig auf unseren Indoor-Trainingsgeräten fit gehalten. Das Trio Theresa Haas-Praxmarer, Lisa Strauß und Lisa Hirtenlehner stellte sich sogar regelmäßig der Dirty Thirty Challenge, welche jährlich vom Linzer Ruderverein Ister ausgeschrieben wird. Ein Topergebnis gab es aus Steyrer Sicht zu feiern!
  
Dirty Thirty Challenge – 30 Minuten Vollgas
Bei der Dirty Thirty Challenge versuchen die Teilnehmer:innen an sechs Terminen über 30 Minuten so viele Meter wie möglich zu sammeln. Im Anschluss wird ein Foto vom Display gemacht und über eine App hochgeladen, sodass alle Ergebnisse übersichtlich dargestellt werden können und dadurch auch ein Vergleich mit allen anderen Teilnehmer:innen möglich ist. Gewertet werden die vier besten Ergebnisse, deren Summe bei den Männern 30 Kilometer und bei den Frauen 26 Kilometer übertreffen soll (als Ansporn). Die Challenge gibt es seit zehn Jahren und sie erfreut sich nicht nur unter den heimischen Rudervereinen großer Beliebtheit. Mittlerweile sind auch schon andere Nationen wie Deutschland, Tschechien oder Italien vertreten. Rund 46 Vereine waren bei der diesjährigen Challenge vertreten.  
Steyrer Ruderin im Spitzenfeld
Seit Jahren sind drei unserer ehemaligen Rennruderinnen fester Bestandteil der Challenge: Theresa Haas-Praxmarer, Lisa Strauß und Lisa Hirtenlehner, wobei letztere ganz vorne mitmischt. 2019, 2020, 2022, 2023 und 2024 hat die Steyrerin immer die 30 Kilometer Marke geknackt. Zweimal konnte sie die Challenge gewinnen und war bei jedem Antreten unter den Top 5 aller startenden Frauen. Heuer klappte es erstmals nicht mit den 30 Kilometern. „225 Meter haben gefehlt – da macht sich wohl das Alter langsam bemerkbar“, scherzt unsere Obfrau. Dennoch reichte es für den 2. Platz in der Gesamtwertung – herzlichen Glückwunsch! Gratulation auch an alle anderen Vereinsmitglieder, die sich dieser Herausforderung gestellt haben. Jetzt heißt es den Fokus auf die Saison am Wasser zu legen!
 
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